Meins und/oder Deins?

Besitz in Form von Haus- und Grundeigentum verspricht einerseits Freiheit und Unabhängigkeit, Absicherung und Vorsorge, andererseits wird Besitz auch als Belastung empfunden, die unfrei macht, viel Arbeit verursacht und Kapital bindet. Besonders durch Sanierungen/Umgestaltungen wird die Bindung an das Haus weiter verschärft. Zudem üben Eltern über den Hausbesitz oft Druck auf ihre Kinder aus. Nach dem Tod der HauseigentümerInnen führt der Besitz oft zu Streit und Unzufriedenheit unter den ErbInnen.

Etliche GesprächspartnerInnen plädieren dafür, dass entweder alle zur Miete wohnen oder dass das gemeinsam bewohnte Haus allen gehört, obwohl auch EigentümerInnengemeinschaften nicht nur positiv gesehen werden: Um eigene Wünsche durchsetzen zu können, müssen alle anderen überzeugt werden.

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