Architektur

Das Wort Architektur (vom lateinischen architectura für „Baukunst“) bezeichnet im weitesten Sinne die Auseinandersetzung des Menschen mit gebautem Raum. Baukultur beschreibt die Summe menschlicher Leistungen, natürliche oder gebaute Umwelt zu verändern. Anders als die Baukunst beinhaltet die Baukultur sämtliche Elemente der gebauten Umwelt; Baukultur geht über die architektonische Gestaltung von Gebäuden weit hinaus und umfasst beispielsweise auch den Städtebau und die Ortsplanung. (aus Wikipedia)

Das Einfamilienhaus hat die gebaute Umwelt innerhalb kürzester Zeit tiefgreifend verändert. Und verändert sie immer noch. Eine Veränderung hin zum Positiven war und ist eher die Ausnahme denn die Regel. Umso wichtiger ist der Stellenwert, der dem planvollen Entwerfen und Gestalten zugeschrieben werden muss, will man auch den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt erhalten. Denn unter Bausünden leidet man lange.

Zur Qualität von Architektur bzw. zur Qualität, die durch gute Arbeit von ArchitektInnen hergestellt werden kann, äußerte sich eigentlich nur eine Teilnehmerin direkt, die Qualität mit Ästhetik und Funktionalität beschrieb.

Dies mag damit zusammenhängen, dass vor allem im Osten Österreichs nach wie vor eine gewisse Abwehr gegenüber ArchitektInnen besteht, viele Menschen wollen ihr Haus selber bauen und nicht bauen lassen. Zumindest betrifft dies die Generation von Häusern, mit denen sich ReHABITAT beschäftigt.

Aus ExpertInnensicht kann man jedoch die Wichtigkeit von (guter!) Architektur nicht hoch genug ansetzen. Immerhin verbringt der Mensch durchschnittlich über 90% seiner Lebenszeit in geschlossenen Räumen!

Die Rolle der Architektur bei der Unterstützung von emotionalem Wohlergehen einer Gemeinschaft wurde nur kurz thematisiert, und das dahingehend, dass Architektur nichts helfe, wenn die Emotionen nicht stimmen würden. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Architektur hat maßgeblichen Einfluss auf die Emotionen. Auch Gesundheit, Wohlbefinden, und Zeitverbrauch hängen davon ab, wie das Umfeld, in dem wir uns täglich aufhalten geplant und ausgeführt worden ist.

Bemerkt wird dieser Umstand leider meist erst, wenn etwas nicht stimmt, etwas nicht funktioniert. Dass diesbezüglich mehr Fehler passieren, wenn ohne Beteiligung von dazu befähigten, ausgebildeten PlanerInnen gebaut wird, erscheint logisch.

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